Betriebsausflug mit der CSH zum Museum König in Bonn

GruppeWir Stadtteilmütter machten einen Betriebsausflug mit unserem Träger der CSH und es ging nach Bonn ins „Zoologische Forschungsmuseum Alexander König“. Es ist ein bedeutendes Naturkundemuseum in Deutschland und eine eigenständige Forschungseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfallen. Die zoologische Sammlung besteht aus mehr als 5 Millionen Individuen (lat. Individuum „Unteilbares“, „Einzelding“ oder „Entität“). Deren Auftrag ist es, „die Artenvielfalt der Erde zu erforschen und zu erklären“. Die Dauerausstellung heißt „Unser blauer Planet – Leben im Netzwerk“. Es beginnt mit der afrikanischen Savanne, geht weiter durch die tropischen Regenwälder und endet mit der polaren Eiswelt.

Manche von uns haben sich für die „polare Eiswelt“ entschieden und ich war mit dabei. Die Führung machte Herr André Koch. Es begann mit den geografischen Polen. Dies wurde uns am Globus gezeigt und erklärt.

BisonEs gibt einmal den Nordpol –die Arktis, die nur mit dicker Eisschicht auf dem Wasser schwimmt. Das Eis ist tausende von Jahren alt und die Eisschicht ist immer dicker geworden. Der Nordpol besteht nicht aus festem Land.

Und es gibt den Südpol – die Antarktis. Die Antarktis ist ein Kontinent aus einer sehr großen Landmasse und erreicht dort am Südpol fast 3000 Meter Höhe. Daher wird es dort bitterkalt und es werden durchschnittliche Temperaturen  von ca. -49°C erreicht. Doch im Jahr `83 hat es einen Rekord gegeben und die Temperatur ging auf -89°C runter.

Am Nordpol ist der Winter etwas milder/angenehmer, es wird nur -29°C kalt. Die Arktis (der Nordpol) und die Antarktis (der Südpol) sind unsere beiden Pole der Erde. Der Äquator ist eine Linie zwischen den beiden Polen. Die Temperaturen an Äquatorlinie liegen am höchsten bei ca. -25°C bis -27°C.

Herr Koch erklärte uns, dass dort Tiere leben, wie z.B. Eisbären, Polarfüchse, Küstenseeschwalben, Krill, Wale, Schwertwale (Orcas), Robben, Walrosse u.v.a. Zu jedem Tier über das uns berichtet worden ist, haben wie Informationen erhalten. Es gab Bilder zum Angucken und auch Material zum Anfassen.

Alla im Eskimo-IgluEine weitere interessante Information gab uns Herr Koch über „Eskimos“. Übersetz heißt das „Rohfischesser“ und in Wirklichkeit heißen sie „NETSILIK“. Das Wort „Anorak“ stammt von den Netsilik, denn der Anorak ist sehr dick und schön warm und wird aus Robbenfell hergestellt. Uns ist ein Film gezeigt worden wie man einen Schlitten aus Tieren bauen kann, denn dort wachsen keine Bäume.

Zum Schluss sind wir alle in das frühere  Arbeitszimmer von Alexander König gegangen. Heute ist das eine Ornithologische Bibliothek.

Alexander König wurde im Jahr 1858 in Sankt Petersburg /Russland geboren. Sein Hobby war Tiere sammeln und auch ausstopfen lassen und so machte er sein Hobby zu Beruf. Seine Sammlung von Säugetieren und Vögeln ist in dem Museum zu sehen. Er hatte Zoologie an den Universitäten Greifswald und Marburg studiert. Im Jahre 1912, nach zahlreichen Forschungsreisen, gründete er das Museum. Wegen der Inflation hat Alexander König sein Hab und Gut verloren und 1929 hatte er an den Deutschen Reich gestiftet. Alexander König starb am 16.Juli 1940 in Mecklenburg. Er liegt auf dem Bonner Südfriedhof.

Joanna BartkowiakJoanna Bartkowiak

Stadtteilmutter

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