Interview mit Stephanie Macht

Seit September 2012 gibt es ein neues Gesicht bei der CSH. Stephanie Macht half uns dabei unseren Blog endlich online zu bringen und ihn zu pflegen. Der Blog ist ein Projekt der CSH Köln, zusammen mit den Stadtteilmüttern, im Rahmen des Projektes Mülheim 2020. In einem kleinen Interview stellen wir sie vor:
Stephanie Macht
Erzähl uns doch mal etwas über dich!

Mein Name ist Stephanie Macht, doch die Frauen hier kennen mich nur als Steffi. Ich bin 28 Jahre alt und betreue den Blog der Stadtteilmütter. Vor 5 Jahren zog es mich nach Köln und seither bin ich hier zuhause.

Wie ist dein beruflicher Werdegang?

Nach dem Wirtschaftsabitur habe ich eine Ausbildung zur IT-Systemkauffrau in Sachsen absolviert. Direkt im Anschluss bin ich nach Köln gekommen, um hier mein Studium aufzunehmen. Seit 2008 bin ich nun in Köln und arbeite seither bei bildung.koeln.de (einem Portal rund um Bildung) als studentische Hilfskraft in der Online Redaktion. 2011 konnte ich dann endlich auch das Studium zur BA Online Redakteurin an der FH Köln aufnehmen. Im Moment bin ich im 5. Fachsemester und es macht mir sehr viel Spaß. Während meiner Zeit bei der Lernenden Region – Netzwerk Köln e.V. (dem Trägerverein des Bildungsportals) habe ich viele Veranstaltungen und Kongresse besucht. Ich erhielt so Einblick in die verschiedenen Projekte des Vereins und kam mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt.

Welche Möglichkeiten hat man nach dem Studium zum Online Redakteur?

Die Wege sind für alles offen. Man hat die Möglichkeit in jeder Redaktion (egal ob Online, Print, TV oder Radio) zu arbeiten, da wir im Studium das Handwerk gelernt bekommen. So finden Module zum Thema Video- bzw. Audioproduktion statt. Man lernt den Umgang mit Photoshop, das Programmieren von Websites, aber auch sämtliche Tools in Bezug auf Webdesign und Layouten. Natürlich kommt auch das Schreiben nicht zu kurz. Da mittlerweile jedes größere Unternehmen einen Webauftritt hat, besteht auch hier die Möglichkeit einer Arbeitsaufnahme. Die Auswahl ist also riesig.

Warum hast du dich für dieses Berufsfeld entschieden?

Ich habe schon immer sehr gern und viel geschrieben. Auch Bildbearbeitung und Videoschnitt gehören seit meiner frühen Jugend zu meinen Hobbies. Als ich dann das Modulbuch zum Studiengang las, war ich sofort Feuer und Flamme und habe meine Entscheidung bis heute nicht bereut. Ich kann in diesem Job kreativ sein und erlebe täglich neue, aufregende Dinge.

Welche charakterlichen Eigenschaften muss man für diesen Beruf mitbringen?

Man sollte nicht unbedingt schüchtern sein. Natürlich muss man auch kein Haudegen sein, doch ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein sollte vorhanden sein. Auch ein gesundes Maß an Neugierde und Egoismus sollte bestehen. Und Menschenkenntnis schadet auch nicht. Jedoch kann man auch vieles lernen 🙂

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?

Eindeutig die Vielseitigkeit! Ich habe keinen festgefahrenen Tagesablauf. Täglich können neue Projekte kommen, die es zu verwirklichen gilt. Das sind oft Herausforderungen, die ich aber gern auf mich nehme. Es macht mir einfach sehr viel Spaß.

Wie bist du zu uns Stadtteilmüttern gekommen?

Die CSH hat meine Chefin im Portal angesprochen, ob sie nicht jemanden für diesen Job wüsste. Sie hat dann den Kontakt hergestellt und wenig später haben wir dann auch schon mit dem Blog begonnen.

Macht dir die Arbeit Spaß?

Natürlich macht sie mir Spaß. Die Zusammenarbeit mit den Frauen bereichert mich sehr. Ich kann ihnen den Umgang mit der Technik beibringen und bringe ihnen auch die deutsche Sprache näher, während sie mir mit kleinen Dingen im Alltag weiterhelfen – und sei es nur mit einem offenem Ohr oder einem Denkanstoß.

Wie oft wird geblogt?

Wir haben anfangs 3 Std. die Woche geblogt. Damals habe ich noch viele administrative Sachen erledigen müssen. Doch als der Blog gänzlich stand und es nur noch ans Befüllen ging, wurden die Stunden auch weniger. Mittlerweile ist der Blog gut befüllt und wir treffen uns nur noch ein Mal im Monat, da die Frauen selbstständig schreiben und wir die Artikel dann gemeinsam online stellen.

Welche Zukunftspläne hast du?

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass der Blog weiterhin bestehen bleibt und wir noch viel blogen können. Auch hoffe ich, dass ich mein Studium im nächsten Jahr erfolgreich beenden werde und ich dann weiterhin für das Großprojekt MÜLHEIM 2020 arbeiten kann. Es macht mir Freude mit anderen zu arbeiten und auch Menschen zu helfen.

v.l.n.r.: Medine Öztürk, Stephanie Macht, Touran Malaie, Alla Petrotchenko

v.l.n.r.: Medine Öztürk, Stephanie Macht, Touran Malaie, Alla Petrotchenko

Vielen Dank für das Interview und für die Zeit, die du mit uns verbringst!

Die Stadtteilmütter

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