Die Stadtteilmütter in Berlin

Vom 17.-20. April 2012 reisten verschiedene Mitarbeiter, Beteiligte und Ehrenämtler im Rahmen einer politischen Bildungsreise nach Berlin. Auch die Mitarbeiterinnen im Projekt  Stadtteilmütter – ein wichtiges Projekt im Rahmen des Strukturförderprogrammes MÜLHEIM 2020 – nahmen an der Fahrt teil. Diese Reise wurde von dem Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Karl Lauterbach ermöglicht.

Wir, die Stadtteilmütter, fuhren mit dem ICE  nach Berlin. Dort angekommen, wurden wir abgeholt und ins Hotel gefahren. Nach dem Check-in und dem Abendessen ging es weiter zur Besichtigung des Reichstags.

Das Bild zeigt den Bundes-Adler im Plenarsaal des BundestagesDer Reichstag ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Die Besichtigung des Plenarsaals und ein Vortrag über das Parlament waren sehr aufschlussreich. Als historisches Bauwerk und einziges, dass noch nach dem 2.Weltkrieg aus dem damaligen Deutschland existiert, zieht es täglich hunderte von Urlaubern an.

Vor allem die Aussichtsplattform in Form einer gläsernen Kuppel ist ein Highlight.

Das Bild zeigt die Glaskuppel im Bundestag

Glaskuppel im Bundestag

Das Brandenburger Tor ist wohl eines der wichtigsten und bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Erst nach dem Mauerfall 1989 ist das Tor für alle geöffnet. Heute dient es als Symbol der Deutschen Einheit.

Das Bild zeigt die Reiter auf dem Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Am nächsten Tag führte uns eine sehr nette Stadtführerin durch Berlin. Sie zeigte uns die wichtigsten SehenswürdigkeitenDas Bild zeigt eine Stadtteilmutter an den Überresten der Berliner Mauer und den ehemaligen innerstädtischen Verlauf der Berliner Mauer sowie Mauerreste und Erinnerungsorte wie den Checkpoint Charlie. Der Checkpoint Charlie in Berlin ist ein ehemaliger Grenzübergang zwischen der BRD und der DDR, der den amerikanischen von dem sowjetischen Sektor trennte. Bis heute ist der Grenzübergang erhalten und ist nun eine touristische Attraktion in Berlin, die auch an die ehemalige Spaltung erinnern soll.

Der Höhepunkt unserer Berlinreise war für uns der Besuch im Jüdischen Museum in Berlin-Kreuzberg. Veranschaulicht wurden dort die Gräueltaten am Jüdischen Volk. Beeindruckend und beängstigend zugleich, waren der Garten des Exils und der Holocaust-Turm, in denen den Opfern des Holocaust gedacht wird.

Das Bild zeigt ein Überwachungsmobil im Stasi-MuseumAuch die Führung durch die ehemalige Stasi-Zentrale fanden wir sehr informativ und interessant. Beeindruckend war hier, dass die Führung von einer selbst betroffenen Lehrerin durchgeführt wurde. Sie konnte aufgrund ihrer eigenen Geschichte sehr authentisch berichten und uns in ihren Bann ziehen. Im Anschluss wurde uns bewusst, dass wir wertschätzen sollten und wollen, dass wir in der Demokratie leben.

Danach ging es zum Alexanderplatz, auch „Alex“ genannt. Hier stehen wir vor der 1969 aufgestellten Weltzeituhr.

Das Bild zeigt die Urania-Weltzeituhr

Urania-Weltzeituhr

Der im Krieg stark zerstörte Platz wurde ab 1965 völlig neu erbaut. Am Alexanderplatz gibt es viele kleine Boutiquen, die uns zu einer kleinen Shopping-Tour eingeladen haben.

Weitere Stationen in Berlin waren der Gendarmenmarkt und eine Schiffstour auf der Spree.

Erschöpft, aber auch glücklich über das intensive Programm, traten wir entspannt die Heimreise nach Köln an.

Die Reise brachte uns ein Stück deutsche Geschichte und uns als Gruppe und Freunde etwas näher.

Auf ein baldiges Wiedersehen in Berlin!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s